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Kritik zu "Atomic Blonde"

Eine Geschichte hinter dem eisernen Vorhang Ein Film über eine eiskalte britische Agentin, die sich gegen ihre zahlreichen männlichen Gegner auf der Suche nach einer geheimen Information gut behaupten kann. Berlin 1989. Bald sollen der kalte Krieg und der eiserne Vorhang Geschichte sein. Doch der Film Atomic Blonde (2017), der zu genau der Zeit spielt, erzählt eine ganz andere Geschichte. Zwar beginnt er mit den berühmten Worten „ Mr. Gorbatschow, tear down this wall !“ aus Reagans Rede vor dem Brandenburger Tor und einigen Sequenzen zum Mauerfall. Doch dann wird der Zuschauer durch einen Neonschriftzug der sagt, „Das ist nicht diese Geschichte“ darauf hingewiesen, dass nicht der Mauerfall im Zentrum des Geschehens steht. Denn den Mittelpunkt von Atomic Blonde stellt die platinblonde Agentin Lorraine Broughton ( Charlize Theron) dar, die vom britischen Geheimdienst nach Deutschland geschickt wird, um äußerst wichtige Informationen zu beschaffen. Die von Regisseur David L...

Kritik zu "In a Heartbeat"

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Das Herz will, was das Herz will. In a Heartbeat zeigt uns, dass Liebe nicht nur zwischen Junge und Mädchen funktionieren kann und dass diese andere Liebe durchaus auch in Filmen dargestellt werden darf. Man sieht einen Jungen. Er steht schüchtern am Schultor und scheint auf jemanden zu warten, doch soweit dieser jemand auftaucht versteckt er sich panisch auf einem Baum um von da aus alles versteckt beobachten zu können. Viele werden jetzt denken, dass es sich um das Mädchen handelt, in dass der Junge heimlich verliebt ist. Doch das tut es nicht. Es handelt sich um einen anderen Jungen, der seinem Gang und seinem Aussehen nach zu urteilen wohl einer von den wirklich beliebten Kindern auf der Schule ist. Deshalb traut sich der schüchterne Junge auch nicht ihn anzusprechen und bleibt lieber versteckt, wobei ihm sein Herz die ganze Zeit bis zum Hals schlägt. Zumindest bis es beschließt, dass es die Sache jetzt selber in die Hand nehmen wird.  So springt es kurzerhand aus dem...

Kritik zu "Baywatch"

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„Willkommen bei Baywatch“ Eine der erfolgreichsten Serien der Neunziger wird als Komödie neu verfilmt. © Paramount Pictures Wenn man sich den Film Baywatch im Kino ansieht, dann erwartet man viel nackte Haut. Schlanke Frauen mit großen Brüsten, die in Zeitlupe nur mit Bikini bekleidet über den Strand laufen. Und Männer mit großen Muskeln, die diese auch gerne mal spielen lassen. Diese Erwartung wird mit dem Film, der an die Serie Baywatch – Die Rettungsschwimmer von Malibu (1989-2001) anknüpft, nicht enttäuscht. Doch der Film bietet allerdings auch noch den Ansatz einer interessanten Story. Der Anführer der Baywatch Rettungsschwimmer Mitch  Buchannon (Dwayne Johnson)  veranstaltet wie jedes Jahr einen Test, um einen Neuzugang für sein Team zu finden. Dieses Mal jedoch wird ihm von seinem Vorgesetzten vorgegeben wen er nehmen soll. Den einstigen Olympiasieger Matt Brody (Zac Efron). Dieser tritt zunächst ziemlich selbstverliebt und egoistisch auf und hat eig...

Kritik zu "Iron Man"

„Ich bin Iron Man“ In der ersten Comicverfilmung des Marvel Comic Universe kämpft Tony Stark als Iron Man gegen seine eigenen Waffen. Tony Stark (Robert Downey jr.). Er ist reich, hat Erfolg und kontrolliert die Waffenindustrie, denn sein Vater ist Howard Stark, der ihm nach seinem frühen Tod, die von ihm gegründete Firma Stark Industries hinterlässt.  Stark Junior wird als Patriot und als genialer Erfinder bezeichnet, wobei er sogar mit Da Vinci verglichen wird. Um die neusten Erfindungen seiner Firma vorzustellen reist Stark zum Stützpunkt in Bagram, Afghanistan. Doch auf seinem Weg wird er mit seinen eigenen Waffen angegriffen. Zwar überlebt er den Angriff, wird jedoch verletzt und von einer Organisation, die sich „Die 10 Ringe“ nennt, gefangen genommen. Während dieser Gefangenschaft lernt Stark Yinsen kennen, der ihm die Granatsplitter, die er während des Angriffs abbekam, aus dem Körper entfernt und ihm einen kleinen Elektromagneten in die Brust eingesetzt hat, der da...

Kritik zu "Die Idee von Glück"

Ein überraschend tiefgründiger Film von Youtubern Wie das aussieht wenn mehrere Youtuber sich zusammentun und einen Film machen zeigte schon Kartoffelsalat, der als einer der schlechtesten Filme überhaupt gilt. Jetzt zeigt Youtuber Zeo mit seinem Film Die Idee von Glück , wie es richtig geht. Der Youtuber Zeo sammelt Jonas, Davis Schulz, Kurono, Yoshtard und einige andere um sich herum und gemeinsam drehen sie einen Film. Die Idee von Glück (2016) erzählt die vielen unterschiedlichen Geschichten von den verschiedensten Personen, die zu Beginn des Films scheinbar gar nicht so viel miteinander zu tun haben. Doch umso mehr das Geschehen im Film fortschreitet, umso mehr erkennt man, wie all die erzählten Geschichten zusammenhängen. Dabei weiß der Zuschauer meist nur so viel wie die Hauptfigur Benjamin Bennett; ein Psychiater, der wirklich gut zu sein scheint, aber zu viel Alkohol trinkt und sich aus einem Grund, den man erst später im Film erfahren soll, seinen Freunden gegenüber ...

Kritik zu "Er ist wieder da"

Was wäre wenn? Wie würde die heutige Welt aussehen, wenn Hitler vom einen auf den anderen Tag plötzlich wieder auftauchen und seine damaligen Pläne weiterverfolgen würde? Hitler (Oliver Masucci) erwacht im Berlin des Jahres 2014. Doch nicht irgendein Imitator, sondern der Echte. Was wäre wenn das wirklich passieren würde? Genau damit beschäftigt sich die Literaturverfilmung Er ist wieder da (2015) nach dem gleichnamigen Buch von Timur Vermes. Hitler kommt wieder, ohne jegliche Erinnerung daran, wie es zu dem Zeitsprung von ganzen 69 Jahren ins Jahr 2014 gekommen ist und muss sich im heutigen multikulturellen Berlin zurechtfinden. Zu seinem Glück trifft er auf einen netten Kioskbesitzer, der ihn nach seiner Ankunft für einige Tage in seinem Kiosk wohnen lässt, weil er ihn für einen mittellosen Satiriker hält. Dort lernt Hitler Fabian Sawatzki (Fabian Busch) kennen, der ihm die Möglichkeit bietet ins Fernsehen zu kommen. Die  beiden touren gemeinsam durch Deutschland, damit...

Kritik zu "Der Elefantenmensch"

Nach einer wahren Begebenheit: Der Elefantenmensch Mensch oder Monster? Erst wie ein Tier im Zirkus gehalten und später sogar von der Oberschicht Londons aufgenommen werden. Die rührende Geschichte von John Merrick. John Merrick, wurde als Kind einer Frau geboren, die während der Schwangerschaft von Elefanten angegriffen wurde, was zu einer starken Deformation von Merricks Gesicht und Körper führte.  Deshalb ist er nur unter dem Namen „der Elefantenmensch“ bekannt. Als Hauptattraktion einer Freakshow wird der Elefantenmensch gehalten wie ein Zirkustier und als Monster bezeichnet, bis der Chirurg Frederick Treves ihn zu Untersuchungen mit ins London Hospital nimmt, wo er zunächst ebenfalls nur als Versuchsobjekt gilt. Nach reichlicher Beschäftigung mit Merrick stellt der Arzt jedoch fest, dass sein Patient kein Schwachsinniger ist, sondern klare Gedanken fassen und sogar sprechen kann. Es wird ganz klar, dass es sich bei dem Elefantenmenschen weder um ein Tier, noch um ...